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Zensurvorwürfe gegen Polens Regierung

Warschau. Polens Rundfunkrat hat einen TV-Sender wegen Berichten über Antiregierungsproteste am Montag mit einem Bußgeld in Rekordhöhe bestraft. Nach Angaben des Rundfunkrats hat der Sender mit der Art der Berichte »rechtswidrige und die Sicherheit gefährdende Handlungen propagiert«. Der von der Regierung gewählte Rat bemängelte die Berichterstattung des privaten Senders TVN 24 über die politische Krise im Dezember 2016, als Demonstranten unter anderem die Türen zum Parlament versperrt hatten und unter anderen der Vorsitzende der Regierungspartei, Jaroslaw Ka­czynski, stundenlang eingesperrt war. Verschiedene Medien warfen der Regierung vor, Zensur ausüben zu wollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2017, Seite 7, Ausland

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