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Brexit: EU setzt Briten Zwei-Wochen-Frist

Brüssel. Die EU setzt Großbritannien eine Frist von zwei Wochen, um Zugeständnisse in den Brexit-Verhandlungen zu machen. Wenn es innerhalb von 14 Tagen keine Grundsatzeinigung über die Rahmenbedingungen für den Austritt gebe, werde man im Dezember nicht wie geplant mit den Gesprächen über die künftigen Beziehungen der EU zu Großbritannien beginnen können. Das erklärte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Freitag nach der sechsten Verhandlungsrunde. Gesprochen wurde in den vergangenen beiden Tagen erneut über die britischen Finanzverpflichtungen, den künftigen Status der nordirisch-irischen Grenze sowie die Frage, wie nach dem Austritt die Rechte der EU-Bürger in Großbritannien gesichert werden sollen. Der britische Verhandlungsführer David Davis forderte die EU erneut zu Flexibilität auf und sprach von der Notwendigkeit politischer Diskussionen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2017, Seite 1, Kapital & Arbeit

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