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BMW »irritiert« über Kronzeugenanträge

München. BMW-Manager sind verärgert über die Anträge von Daimler und Volkswagen, im Fall des Kartellverdachts gegen die deutsche Autoindustrie als Kronzeugen zur Aufklärung beizutragen. »Wir waren irritiert«, sagte BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. »Im Rückblick ist es ein komisches Gefühl, dass wir mit den Wettbewerbern über Zusammenarbeit redeten, während deren Juristen die Zusammenkünfte schon angezeigt hatten bei den Wettbewerbsbehörden.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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