-
25.08.2017
- → Feuilleton
Gruppe 47 lebt!
Zur Erinnerung an das letzte Treffen der legendären Gruppe 47 in Waischenfeld vor 50 Jahren plant die nordbayerische Kleinstadt am 14. und 15. Oktober ein Literaturfestival, zu dem noch lebende Ex-Mitglieder kommen sollen, um mit jungen Schriftstellern zu diskutieren und zu lesen. Die Gruppierung hat zahlreichen bekannten Nachkriegsschriftstellern ein Forum geboten – so etwa Günter Grass, Heinrich Böll oder Martin Walser. Die erste Tagung auf Einladung von Hans Werner Richter (1908–1993) fand 1947 am Bannwaldsee in Füssen statt. Zum letzten Mal traf sich die Gruppe 20 Jahre später im Waischenfelder Gasthof »Pulvermühle«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!