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Bank Monte dei Paschi entlässt Mitarbeiter

Rom. Nach einem staatlichen Rettungsprogramm will die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena viele Mitarbeiter rausschmeißen. In den kommenden vier Jahren sollen 5.500 Jobs wegfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Siena mit. Derzeit hat die drittgrößte italienische Bank noch rund 25.500 Mitarbeiter. 600 von 2.000 Filialen sollen geschlossen werden. Am Vortag hatte die EU-Kommission den umstrittenen Rettungsplan der Regierung in Rom für die Traditionsbank offiziell gebilligt. Der italienische Staat darf dem Institut somit mit 5,4 Milliarden Euro Kapital helfen. Hauptproblem der toskanischen Bank, die als ältestes Geldhaus der Welt gilt, ist ein Riesenberg fauler Kredite. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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