Zum Inhalt der Seite

Journalisten in ­Kolumbien entführt

Bogotá. Zwei niederländische Journalisten sind in Kolumbien von Bewaffneten im Grenzgebiet zu Venezuela entführt worden. Wie die Behörden am Montag (Ortszeit) mitteilten, ereignete sich die Tat im Departamento de Norte de Santander. Laut der Zeitung El Tiempo wird vermutet, dass die Guerillagruppe ELN dahinterstecken könnte, die in der Region aktiv ist. Die Journalisten recherchierten dort über die leibliche Mutter einer Kolumbianerin, die von einem niederländischen Paar adoptiert worden war. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2017, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!