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22.06.2017
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Veranstaltungen
»Wohnen für alle!? – Wohnungssuche in Berlin« für Geflüchtete und andere Neuberlinerinnen und -berliner. Diskussion, praktische und rechtliche Informationen sowie Austausch von Ideen für politische Projekte. Heute, 22.6., 19 Uhr, New Yorck im Bethanien, Mariannenplatz 2A, Berlin. Veranstalter: Projekt Farfalla
»Was tun, wenn’s brennt?« Am 29.6. soll in Berlin der Stadtteilladen Friedel 54 geräumt werden, und am 7./8.7. findet der G-20-Gipfel in Hamburg statt. Infoveranstaltung mit der Roten Hilfe Berlin zu drohenden Repressionsmaßnahmen. Heute, 22.6., 20 Uhr, Café Cralle, Hochstädterstr. 10a, Berlin. Veranstalter: Initiative »Hände weg vom Wedding«
»Rojava – eine ökologische Revolution?« Podiumsdiskussion mit Ercan Ayboga (Ökologiebewegung Mesopotamiens), Michael Knapp (Historiker und Aktivist bei der Kampagne Tatort Kurdistan), Meike Nack (WJAR – Stiftung der freien Frau in Rojava) u. a. Freitag, 23.6., 19 Uhr, Aquarium, Skalitzer Str. 6, Berlin
»Wenn das Exil zur Falle wird …«. Die Historikerin Beate Meyer und Mitwirkende im Projekt »Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche« stellen Lebensgeschichten von Hamburgerinnen und Hamburgern vor, die in europäische Nachbarstaaten flohen und nach deren Besetzung durch deutsche Truppen wieder in den faschistischen Herrschaftsbereich gerieten. Heute, 22.6., 19 Uhr, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Beim Schlump 83, Hamburg. Infos: www.tagedesexils.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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