Zum Inhalt der Seite
Film

Genug ist genug

Daniel Day-Lewis hört mit dem Schauspielen auf. Das teilte seine Sprecherin am Dienstag in einem Schreiben mit. »Er ist all seinen Kollegen und den Zuschauern über die vielen Jahre hinweg ungeheuer dankbar«, schreibt Leslee Dart. Es handele sich um eine persönliche Entscheidung, zu der sich Day-Lewis nicht weiter äußern wolle. Der britisch-irische Schauspieler hat in seiner langen Karriere Filmgeschichte geschrieben. Dreimal gewann er den Oscar für den besten Hauptdarsteller, zuletzt 2013 für seine Rolle als US-Präsident Abraham Lincoln in Steven Spielbergs gleichnamigem Historiendrama (»Lincoln«). Im Dezember soll ein letzter, bislang titelloser Film in den US-Kinos anlaufen, den Day-Lewis mit Regisseur Paul Thomas Anderson gedreht hat. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2017, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!