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Millionenstrafen wegen Preisabsprachen

Brüssel. Die EU-Kommission hat Millionenstrafen gegen zwei deutsche Zulieferer wegen unerlaubter Preisabsprachen bei Herstellern von Fahrzeugleuchten verhängt. Die höchste Geldbuße muss der Reutlinger Konzern Automotive Lighting mit 16,3 Millionen Euro zahlen, wie die Kommission am Mittwoch mitteilte. Das Unternehmen Hella aus Lippstadt erhielt eine Strafe von rund 10,4 Millionen Euro. Dem französischen Zulieferer Valeo wurde eine Strafzahlung in Höhe von 30,5 Millionen Euro erlassen, weil er die EU-Kommission über die Absprachen informiert hatte. Die drei Firmen räumten nach Angaben der EU-Kommission ihre Beteiligung an dem Kartell ein und stimmten dem Vergleich zu. Hella teilte dazu mit, bereits Rückstellungen in Höhe von 16 Millionen Euro gebildet zu haben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2017, Seite 5, Inland

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