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Bundestag-Chauffeure großteils Minijobber

Berlin. Chauffeure des Bundestagsfahrdienstes sind künftig großteils als Minijobber unterwegs. Nach einem Anbieterwechsel gibt es in dem Fahrdienst 100 Arbeitsplätze für geringfügig Beschäftigte sowie 74 Teilzeit- und 26 Vollzeitstellen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Linke-Fraktionsvize Klaus Ernst kritisierte, der Steuerzahler müsse über die Aufstockerei bei den Minijobs die miesen Arbeitsbedingungen im Bundestag bezahlen. Mit einem Minijob verdient man in der Regel maximal 450 Euro im Monat. Der Ältestenrat des Bundestages hatte voriges Jahr beschlossen, den langjährigen Vertrag mit dem Fahrdienstleister Rocvin zu beenden und den Auftrag an die Bundeswehr-Tochter BW-Fuhrparkservice zu vergeben. Der Bundeswehr war vom Ältestenrat laut der Gewerkschaft Verdi nahegelegt worden, die 240 Fahrer zu übernehmen. Von 166 Bewerbern hatten laut Regierung aber nur 129 ein Einstellungsangebot erhalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2017, Seite 5, Inland

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