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Krankenkassen dringen auf Finanzreform

Berlin. Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen haben eine Reform des Finanzausgleichs unter den gesetzlichen Krankenkassen gefordert. Der sogenannte Risikostrukturausgleich, der die Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds an die einzelnen Kassen von der Schwere der Erkrankungen ihrer Versicherten abhängig macht, »erfüllt derzeit nicht sein Ziel, gleiche Chancen im Wettbewerb um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen«, kritisierte das Kassenbündnis am Montag in Berlin. Kritisiert wird, dass die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKs) durch den derzeitigen Strukturausgleich außerordentlich begünstigt würden. Der Risikostrukturausgleich müsse gerechter und weniger manipulationsanfällig werden, fordern die Krankenkassen in einer Erklärung. Darin wird betont, dass die heutigen Unterschiede bei den Zusatzbeitragssätzen maßgeblich auf Verzerrungen durch den Finanzausgleich zurückzuführen seien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2017, Seite 5, Inland

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