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BRD-Wirtschaft warnt vor Sanktionsfolgen

Moskau. Wegen der neuen US-Sanktionen gegen Russland haben Vertreter der deutschen Wirtschaft vor verheerenden Folgen für Unternehmen gewarnt. Würden die Strafmaßnahmen umgesetzt, habe das weit gravierendere Folgen als die früheren Sanktionen, sagte der Chef der Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, am Montag in Moskau. »Das dürfte auch weitreichende Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft hier in Russland haben, die fürchten muss, wegen Russlandgeschäften vor ein US-Gericht gezogen zu werden.«

Das neue US-Gesetz sieht unter anderem Strafmaßnahmen für den Bergbau, die Metallindustrie und der Energiesektor vor. Der Senat hatte es vergangene Woche verabschiedet. »Offenkundig will Amerika Russland auf Dauer von westlichen Technologien abschneiden, insbesondere im Energiebereich«, sagte Schepp. »In Moskau wird das als wirtschaftliche Kriegserklärung verstanden.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2017, Seite 1, Inland

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