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15.06.2017
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Amnesty wirft Myanmar Verbrechen vor
Rangun. Amnesty International wirft der Armee und bewaffneten Gruppen in Myanmar schwere Menschenrechtsverstöße im Umgang mit ethnischen Minderheiten vor – bis hin zu »Kriegsverbrechen«. Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte am Mittwoch dazu einen neuen Bericht. Demnach sind Volksgruppen wie die Rohingya in dem südostasiatischen Land unter anderem Folter, außergerichtlichen Hinrichtungen und Entführungen ausgesetzt.
In Myanmar hatte über Jahrzehnte hinweg das Militär geherrscht. Seit 2016 wird die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung Sang Suu Kyi geführt. (dpa/jW)
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