Zum Inhalt der Seite
Handball

Doppelt am A.

Kiel. Handballnationaltorhüter Andreas Wolff hat im Zwist mit seinem Verein THW Kiel nachgelegt. Nach den gescheiterten Gesprächen über eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2019 laufenden Vertrags sagte er im Radiosender NDR Info am Donnerstag: »Es gibt Leute, mit denen möchte ich einfach nicht mehr reden, weil mir ihre Art und Weise nicht zusagt.« Es gehe ihm nicht primär um Geld, sagte Wolff. Er betonte jedoch, dass er mit Handball seinen Lebensunterhalt bestreite. Kritiker, die ihm Geldgier vorwerfen würden, könnten ihn »im doppelten Sinn am Arsch lecken«, meinte er. »Weil das zum einen nicht stimmt, zum anderen absolut legitim wäre.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2017, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!