-
16.05.2017
- → Sport
Kriegslüstern
Karlsruhe/Dresden. Der DFB wird nach dem Zweitligaspiel zwischen dem Karlsruher SC und Dynamo Dresden Ermittlungsverfahren gegen beide Vereine einleiten. Am Sonntag war es vor und während der Begegnung in Karlsruhe zu schweren Krawallen gekommen. Dabei wurden nach Angaben der Polizei 15 Beamte und 21 Ordner verletzt. Vor dem Anpfiff marschierten Dynamo-Fans in Camouflageoutfits mit der Aufschrift »Football Army Dynamo Dresden« durch Karlsruhe. Dabei wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet und gezielt auf Polizisten geworfen. Außerdem zeigten Dresdner Fans im Auswärtsblock ein Plakat mit der Aufschrift »Krieg dem DFB«. Dynamo-Geschäftsführer Michael Born bezeichnete die Vorkommnisse als »nicht akzeptabel«. Die Partie hatte als Strafe für Ausschreitungen beim KSC-Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart nur vor knapp 6.000 Zuschauern stattgefunden. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!