-
10.05.2017
- → Ausland
UNO geht von 250 Ertrunkenen aus
Genf. In den vergangenen Tagen sind beim Untergang ihrer Boote im Mittelmeer nach UN-Angaben vermutlich fast 250 Flüchtlinge ums Leben gekommen. 82 Menschen gelten nach einem Bootsunglück am Freitag als tot oder vermisst, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mitteilte. 50 Insassen überlebten. Bei einem Schiffbruch vor der libyschen Küste am Sonntag verloren demnach vermutlich 163 Migranten ihr Leben. Nur sieben Insassen konnten gerettet werden. Insgesamt starben den Angaben zufolge seit Jahresbeginn mehr als 1.300 Flüchtlinge bei dem Versuch, von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Mehr als 43.000 Menschen haben laut den UN in diesem Zeitraum über die zentrale Mittelmeerroute Italien erreicht. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!