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Stromnetz wird nur langsam ausgebaut

Bonn. Der Stromnetzausbau kommt nach jahrelangen Verzögerungen langsam in Gang. Das geht aus dem Bericht hervor, den der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, am Montag in Bonn präsentieren will. Es bleibt aber dabei, dass die drei vorgesehenen großen »Nord-Süd-Stromautobahnen« zur Versorgung Bayerns und Baden-Württembergs bis zur Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke 2022 noch nicht fertig sein werden. Für die Versorgung Süddeutschlands und zur Sicherheit der Stromnetzstabilität in kritischen Phasen werden deshalb noch jahrelang erhebliche Kapazitäten an Reservekraftwerken gebraucht. »Eine echte Trendwende ist erst zu erwarten, wenn nach Abschaltung der letzten Kernkraftwerke der erforderliche Netzausbau realisiert worden ist«, sagte Homann der Deutschen Presseagentur. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2017, Seite 5, Inland

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