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Amsterdam legt Airbnb an die Kette

Amsterdam. Die niederländische Hauptstadt will die Regeln für die Vermietung von Wohnungen an Touristen erneut verschärfen. Es werde eine Meldepflicht für Vermieter eingeführt, kündigte die Amsterdamer Stadtverwaltung am Donnerstag abend an. Privatleute müssen demnach vorab bei der Kommune melden, wenn sie ihre Wohnung etwa über die Plattform der US-Vermittlers Airbnb anbieten. Wer ohne Registrierung vermiete, könne mit einer Geldstrafe von bis zu 20.500 Euro bestraft werden.

Die Metropole will mit der ab 1. Oktober geltenden Regel die illegale Vermietung bekämpfen. Bürger der Stadt klagen zunehmend über die Zweckentfremdung von Wohnraum und starke Belästigung durch Touristen. 2016 waren über Airbnb einer Studie zufolge rund 1,7 Millionen Übernachtungen in Amsterdam gebucht worden – doppelt soviel wie im Vorjahr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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