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Russland wegen Folter verurteilt

Strasbourg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen Folter und Misshandlung von Festgenommenen im Polizeigewahrsam verurteilt. Die Richter in Strasbourg gaben am Dienstag in zwei Urteilen fünf Russen im Alter zwischen 29 und 44 Jahren recht, denen Moskau insgesamt 135.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Die Kläger waren nach eigenen Angaben nach ihrer Festnahme von Polizisten misshandelt worden. Damit hätten letztere sie zu einem Geständnis bringen wollen. Die russischen Behörden wiesen die Foltervorwürfe zurück und machten geltend, die Männer hätten sich selbst die Wunden beigebracht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2017, Seite 6, Ausland

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