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Österreich: ÖGB warnt vor Altersarmut

Wien. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat vor drohender Altersarmut für viele Beschäftigte gewarnt. »Prekäre Jobs von Berufseinsteigern und -einsteigerinnen und jahrelange Teilzeitarbeit vor allem von Frauen führen zu existenzbedrohend niedrigen Pensionen«, sagte Bernhard Achitz, leitender Sekretär des ÖGB, am vergangenen Dienstag. Notwendig seien deshalb Verbesserungen bei den Renten sowie im Arbeitsrecht. Gleichzeitig kritisierte der Gewerkschaftsbund, dass der staatliche Bundeszuschuss zu den Pensionen im vergangenen Jahr abermals reduziert worden ist. Er sei 2016 abermals um 80 Millionen Euro reduziert worden, nachdem er bereits 2015 um 123 Millionen Euro zurückgegangen ist. Weitere Kürzungen dürfe es nicht geben, so Achitz. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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