Zum Inhalt der Seite

BP-Chef verdient deutlich weniger

London. BP-Chef Robert »Bob« Dudley muss den Gürtel nicht enger schnallen. Zwar sanken seine Jahresbezüge zuletzt um 40 Prozent, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht des britischen Ölkonzerns (ehemals British Petroleum) hervorgeht. Da der Topmanager dennoch umgerechnet 11,6 Millionen US-Dollar (gut 10,8 Millionen Euro) überwiesen bekam, wird er zumindest nicht hungern und frieren.

Die geringere Bezahlung stehe im Zusammenhang mit Veränderungen bei den Vergütungsregeln, teilte das Unternehmen mit. Sie gehe unter anderem auf reduzierte Bonuszahlungen zurück. Im vergangenen Jahr hatten 59 Prozent der Aktionäre auf der BP-Hauptversammlung gegen Dudleys Gehaltspaket gestimmt. Ursprünglich war trotz hoher Verluste eine um 20 Prozent auf fast 20 Millionen Dollar steigende Bezahlung des Chefs vorgesehen. BP hatte daraufhin eine Überprüfung der Vergütungspolitik angekündigt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!