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Euro-Gruppen-Chef besorgt über »Brexit«

Berlin. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem macht sich Gedanken wegen möglicher Konsequenzen des britischen EU-Ausstiegs »Brexit«. »Je länger ich darüber nachdenke (…), um so besorgter werde ich«, sagte Dijsselbloem am Donnerstag beim Deutschen Bankentag in Berlin. »Die Gespräche werden sehr komplex, sehr zäh.« Es müsse allen Beteiligten darauf ankommen, die Schäden durch den Austritt der Briten soweit wie möglich zu mindern. Die ersten negativen Folgen seien schon sichtbar, etwa das Abrutschen des britischen Pfunds. Für ihn sei klar, dass der »Brexit« Wirtschaftswachstum kosten werde und auch für den Finanzbereich erhebliche Risiken berge.

Dijsselbloem wollte noch am Donnerstag vor dem Euro-Gruppen-Treffen auf Malta mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zusammenkommen. Gesprächsthemen sollten die künftige Entwicklung der EU und die Lage in Griechenland sein. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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