-
23.03.2017
- → Kapital & Arbeit
Dijsselbloem wird für Beleidigung kritisiert
Brüssel. Mehrere Politiker zeigten sich am Mittwoch empört über Äußerungen des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem. Dieser hatte in einem Interview mit der FAZ (Montag) die südlichen Euro-Staaten beleidigt: »Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten«, hatte Dijsselbloem gesagt. Neben vielen anderen mehr erklärte der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva am Dienstag abend in Washington, Dijsselbloems Äußerungen seien »vollkommen inakzeptabel«. Er sei nicht geeignet, »Vorsitzender der Eurogruppe zu bleiben«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!