-
22.02.2017
- → Feuilleton
Ruth für Ringsgwandl
Der Deutsche Weltmusikpreis heißt Ruth und wird im Rahmen des Rudolstadt-Festivals am 8. Juli verliehen. Dieses Jahr geht er an den Liedermacher, Kabarettisten und früheren »singenden Oberarzt« Georg Ringsgwandl. Warum an ihn? Er besitze die Fähigkeit, die Eigenheiten seiner bayerischen Heimat seinen Landsleuten vor Augen zu führen und sie auch den Nichtbayern verständlich zu machen. Sein Blick bleibe scharf, seine Feder »schwarzhumorig« und seine Songs angriffslustig, sagt die Jury von Ruth. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
