-
23.01.2017
- → Ausland
China kündigt mehr Seemanöver an
Beijing. Chinesische Manöver auf hoher See werden zur Normalität. Die Streitkräfte ließen sich auch nicht von ausländischen Provokationen oder Druck davon abhalten, hieß es am Sonntag im Zentralorgan der Kommunistischen Partei, Renmin Ribao. Zudem laufe die Einmischung von außen den gemeinsamen Interessen zuwider. Konkret wurde in dem Artikel der designierte US-Außenminister Rex Tillerson kritisiert. Er hatte erklärt, China solle der Zugang zu künstlichen Inseln verwehrt werden, die die Volksrepublik im Südchinesischen Meer geschaffen hat. Die Zeitung bezeichnete diese Äußerungen als »verbale Bomben«. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!