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Skandal um japanische Beamtenkarrieren
Tokio. In Japan sorgt ein Fall von Vetternwirtschaft für Schlagzeilen. Am Freitag hat die Regierung den stellvertretenden Erziehungsminister Kihei Maekawa entlassen, weil sein Haus einem ehemaligen hohen Beamten zu einem lukrativen Job an einer »Elite«-Universität verholfen haben soll. Medienberichten zufolge soll das Ministerium versucht haben, die unerlaubte staatliche Einflussnahme zu vertuschen. Trotz Reformen ist in Japan die staatliche Vermittlung von lukrativen Jobs für pensionierte Spitzenbeamte nach wie vor verbreitet. (dpa/jW)
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