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Wohlfühlkrise

Wenn der Trump zweimal klingelt: Das nicht nur wegen dessen Wahlsiegs in linksliberalen Kreisen allgemein als katastrophal bewertete Jahr 2016 stimmt die Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg verhalten optimistisch. »Ich glaube, dass Krisenzeiten für das Schreiben, für Schriftsteller grundsätzlich nicht schlecht sind, denn es geht im Moment um sehr viel«, sagte sie dpa. »Wenn der Wohlfühlkokon aufbricht, ist das für die literarische Produktion oft ergiebig. Das sieht man naturgemäß dann erst im nachhinein, weil Literatur Zeit braucht.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2017, Seite 11, Feuilleton

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