-
29.12.2016
- → Ausland
Athen stellt sich gegen EU-Asylplan
Athen. Der griechische Minister für Migration und Flüchtlinge, Ioannis Mouzalas, hat am Mittwoch die Rückschiebepläne der EU kritisiert. Brüssel hatte Anfang Dezember angekündigt, das »Dublin-System«, das im Zuge der Flüchtlingskrise teilweise ausgesetzt worden war, wiederaufnehmen zu wollen. Geflüchtete sollen demnach wieder in ihr Erstankunftsland zurückgeschickt werden. Nachdem sich Griechenland damit zuerst einverstanden erklärt hatte, kündigte Mouzalas nun an, mit anderen Erstaufnahmeländern wie Italien und Bulgarien eine »Front« gegen die Pläne aus Brüssel bilden zu wollen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!