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Jenseits von Gut

Kunstsammler Frieder Burda (80) kennt »sehr viele unzufriedene Reiche«, wie er im Gespräch mit dpa erklärte. Dass er selbst »durch und durch zufrieden« sei, habe auch mit befreundeten Künstlern wie Gerhard Richter und Georg Baselitz zu tun. Wenn er sich etwas gönnen wolle, halte er sich seit Jahrzehnten an den Kunstmarkt: »Dann kaufe ich mir ein Bild.« Allerdings seien die dort aufgerufenen Preise inzwischen »jenseits von Gut und Böse. Wo soll das enden?« Als Wertanlagen seien Kunstwerke nur bedingt verlässlich: »Da genügt ein kleines Beben, und die ganzen Spekulationen entpuppen sich als Blase.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2016, Seite 11, Feuilleton

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