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Farce in Istanbul

Als »Farce« hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag den für morgen in Istanbul anberaumten Prozess gegen Asli Erdogan kritisiert. Seit August sitzt die türkische Schriftstellerin wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation in Haft. Morgen soll in Istanbul der Prozess gegen sie beginnen. Erdogan war u. a. Kolumnistin der per Notstandsdekret geschlossenen prokurdischen Zeitung Özgür Gündem. »Europa unterschätzt die Gefahren des totalen Verlusts der Demokratie in der Türkei«, hatte sie Anfang November in einem Brief aus dem Gefängnis geschrieben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2016, Seite 11, Feuilleton

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