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Wien: Identitäre nach Störaktion verurteilt

Wien. In Wien sind am Dienstag vergangener Woche zehn Mitglieder der »Identitären Bewegung Österreich« wegen Besitzstörung verurteilt worden. Wie die Nachrichtenagentur APA und verschiedene Medien berichteten, hatten die Angeklagten im April eine Aufführung von Elfriede Jelineks Stück »Die Schutzbefohlenen« durch Flüchtlinge in der Uni Wien gestürmt. Mehrere Dutzend »Identitäre« waren kurz nach Beginn in den Hörsaal eingedrungen, in dem die von der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) organisierte Performance stattfand. Sie hatten die Bühne gestürmt, ein Transparent mit der Aufschrift »Heuchler« entrollt, Flugblätter in die Menge geworfen und Schauspieler und Publikum mit Kunstblut bespritzt. Die ÖH trat in der Folge als Klägerin auf. Laut »Endbeschluss« des Bezirksgerichts Innere Stadt müssen sie Störungen dieser Art künftig unterlassen und die Prozesskosten der ÖH von rund 1.400 Euro zu übernehmen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2016, Seite 15, Antifaschismus

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