Zum Inhalt der Seite

Geschmacklose Satire erregt die Gemüter

Berlin. Eine zum Bundespresseball am 25.11. erschienene Satire über Schwimmkurse für Flüchtlinge im Mittelmeer hat Wirbel unter den Hauptstadtjournalisten ausgelöst. Im »Almanach« zum jährlichen Treff für Presse und Politik bietet eine »Bundesbade-Agentur« unter anderem ein »Vorschul-Flüchtlingsschwimmen (ab 3 Jahre)« an, »mit Festhalten an Treibgut, Tauchen bei hohem Wellengang, Springen vom Schlauchboot«. Der Vorstand der Bundespressekonferenz kündigte für Mittwoch nachmittag (nach Redaktionsschluss dieser Seite) eine Stellungnahme an. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2016, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!