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Neu erschienen

W & F

In der aktuellen Ausgabe von Wissenschaft und Frieden geht es um Rüstungskonversion, das neue »Weißbuch« der Bundeswehr, das Verhältnis von Neonazis zu den Medien, den jüngsten Atomwaffentest Nordkoreas und um die Relevanz der Erhebungen des Stockholmer International Peace Research Institute (SIPRI) für die Friedensforschung. Das beiliegende Dossier »Ziviles Peacekeeping. Menschen wirksam schützen ohne Drohung oder Gewalt« stellt zivile Alternativen zum Schutz durch staatliche Institutionen in Krisengebieten vor. (jW)

Wissenschaft und Frieden, Heft 4/2016: »Weltordnungskonzepte«, 7,50 Euro plus Porto, Bezug: W & F, Beringstr. 14, 53115 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de, www.wissenschaft-und-frieden.de

Das Argument

Die Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften, Das Argument, setzt sich mit der »Dialektik der ›Flüchtlingskrise‹« auseinander. Ein Beitrag zum Thema fragt: »Wohin treibt der Weltkapitalismus, und was sind die Alternativen?« Ein weiterer Artikel begleitet »Die USA auf dem Weg zu Donald Trump«. Zusammenhänge zwischen »Urbanisierung, Migra­tion und Kämpfen für ein ›Recht auf Stadt‹« werden hergestellt sowie ein Blick auf »Multikulturelles Zusammenleben in den Ruinen des Rassismus« geworfen. (jW)

Das Argument, Heft 318 (4/2016), 160 S., 13 Euro, Bezug: Klaus Gramlich, Reichenberger Str. 150, 10999 Berlin, E-Mail: versand-argument@t-online.de

Friedensforum

Die Zeitschrift Friedensforum stellt Kampagnen der Friedensbewegung vor. Dazu gehören die gewaltfreie Aktion »Abrüstung von unten«, Proteste gegen Waffenhandel unter dem Motto »Refugees Welcome, not arms dealer« sowie die bundesweite Friedensdemonstration in Berlin, die am 8. Oktober stattfand. Die Kampagne »Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien« wird vorgestellt, und es wird über eine Türkei-Reise berichtet, über die auch in der Broschüre »Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei« nachgelesen werden kann. Erinnert wird an die erfolgreiche Bewegung gegen die Produktion von Landminen beim Daimler-Konzern vor zwanzig Jahren. Öffentlich gemacht wird auch die »Zivil-militärische Zusammenarbeit« zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und der Bundeswehr. (jW)

Friedensforum, Heft 6/2016, 40 S., 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn. E-Mail: friekoop@friedenskooperative.de, www.Friedenskooperative.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2016, Seite 15, Politisches Buch

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