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Sudan: Festnahmen nach Vergewaltigungen

Juba. Wegen mutmaßlicher Vergewaltigung von Mitarbeiterinnen ausländischer Hilfsorganisationen sind im Südsudan 17 Soldaten verhaftet worden. Zwischen 50 und 100 uniformierte Soldaten hätten am 11. Juli ein Hotel in der Hauptstadt Juba überfallen, in dem vorwiegend Beschäftigte ausländischer Hilfsorganisationen und Unternehmen wohnen, wie Vizejustizminister Martinson Otoromoi am Mittwoch mitteilte. Otoromoi leitet eine Untersuchungskommission zu dem Fall. Demnach wurden mehrere Frauen von den Soldaten vergewaltigt und ein ortsansässiger Journalist erschossen. Bei den Opfern soll es sich überwiegend um US-Bürgerinnen handeln. Die Angreifer hätten Opfer außerdem gefoltert und das Hotel geplündert, hieß es weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2016, Seite 15, Feminismus

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