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Prozess nach Angriff auf Flüchtlinge

Regensburg. In einem Prozess um einen Machetenangriff auf Flüchtlinge hat sich der Angeklagte auf Erinnerungslücken berufen. An den eigentlichen Tathergang erinnere er sich nicht mehr, sagte der 23jährige am Donnerstag vor dem Landgericht Regensburg. Der Mann muss sich unter anderem wegen versuchten Mordes und Volksverhetzung verantworten. Der Anklage zufolge hatte er im Februar vor einem Mehrparteienhaus im niederbayerischen Kelheim, wo die Asylbewerber lebten, rechte Parolen gerufen und dann das Gebäude betreten. Anschließend habe er versucht, eine Wohnungstür einzuschlagen und sei mit der Machete auf einen Asylbewerber losgegangen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2016, Seite 4, Inland

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