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Weltweit leben neun von zehn Mädchen prekär

Berlin. Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, für eine bessere Bildung und Gesundheitsversorgung heranwachsender Mädchen zu sorgen. »Fast neun von zehn jungen Mädchen leben in Entwicklungsländern und sind prekären Lebensbedingungen ausgesetzt«, erklärte die Repräsentantin des Fonds, Bettina Maas, am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2016. Weltweit gingen rund 62 Millionen dieser Mädchen nicht zur Schule, unter anderem weil sie in eine Kinderehe gezwungen und früh schwanger würden, weil sie im Haushalt gebraucht würden oder weil sie auf der Flucht seien. Das sei eine gravierende Verletzung ihrer Menschenrechte, erklärte Maas weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2016, Seite 2, Inland

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