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Ermittlungen gegen US-Großbank

New York. Die Affäre um gefälschte Konten hat die Großbank Wells Fargo einem Pressebericht zufolge ins Visier des US-Justizministeriums gebracht. Die Behörde habe erste Ermittlungen gegen das Unternehmen eingeleitet, berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch unter Berufung auf anonyme Quellen. Demnach forderte das Ministerium die viertgrößte Bank der USA förmlich auf, Informationen zu den Vorgängen zu übermitteln.

Das Ministerium wolle herausfinden, ob Bankangestellte Anweisungen von oben bekamen, Dokumente zu fälschen. Bei dem traditionsreichen Geldhaus waren mehr als zwei Millionen Bankkonten im Namen von Kunden eröffnet worden, die davon gar nichts wussten. Dies erfolgte offenbar, um Boni zu kassieren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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