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Erdölpreise steigen seit August konstant

Singapur. Die Ölpreise sind am Freitag weiter gestiegen. Während europäisches Rohöl wieder mehr als 50 US-Dollar kostet, nähert sich auch US-Rohöl dieser Grenze. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,09 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 37 Cent auf 48,59 US-Dollar.

Seit Anfang August haben die Erdölpreise um mehr als 20 Prozent zugelegt. Auslöser des Anstiegs waren Äußerungen aus wichtigen Förderländern, allen voran Saudi-Arabien. Seither wird darauf spekuliert, dass sich die OPEC mit anderen Produzenten auf Förderobergrenzen einigen könnte. Analysten halten die Erfolgsaussichten eines solchen Vorhabens jedoch für gering, weil ein ähnlicher Versuch erst im Frühjahr gescheitert war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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