Zum Inhalt der Seite

Haft für Aktivisten in Mauretanien

Nouakchott. Ein Gericht im westafrikanischen Staat Mauretanien hat am Donnerstag 13 Antisklavereiaktivisten der Organisation IRA zu Haftstrafen zwischen drei und 15 Jahren verurteilt. Sie waren wegen der Teilnahme an einer Demonstration angeklagt, bei der es im Juni Ausschreitungen gegeben hatte. Die Verteidiger bezeichneten das Urteil als rechtswidrig und wiederholten den Vorwurf, ihre Mandanten seien in Haft gefoltert worden. Mauretanien war 1980 das letzte Land der Welt, das die Sklaverei gesetzlich verbot. Dennoch bestehen sklavereiähnliche Strukturen fort. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!