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Südsudan-Flüchtlinge bekommen weniger Essen

Kampala. Wegen fehlender Spenden müssen Helfer der Vereinten Nationen in Uganda die täglichen Essensrationen von rund 200.000 Flüchtlingen aus dem Südsudan halbieren. Derzeit werden pro Person rund 2.100 Kalorien pro Tag ausgegeben. Geldmangel und Zehntausende Neuankömmlinge seit Juli machten den drastischen Schritt notwendig, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des UN-Flüchtlingshilfswerks, des Welternährungsprogramms und der ugandischen Regierung heißt. Um die Versorgung der Schutzsuchenden bis Jahresende sicherstellen zu können, fehlten rund 20 Millionen US-Dollar (17,7 Millionen Euro). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2016, Seite 2, Ausland

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