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13.08.2016
- → Feuilleton
Okay-Deutschland
Früher waren es die Nazis, die unbedingt »stolz auf Deutschland« sein wollten, nun hat der türkischstämmige Filmemacher Fatih Akin (»Gegen die Wand«) junge Migranten dazu aufgerufen, sich zu Deutschland zu bekennen. »Ey, Leute, identifiziert euch mit diesem Land. Es ist schon okay hier«, sagte der Hamburger Regisseur, dessen Eltern Ende der 1960er Jahren nach Deutschland kamen, dem Zeit-Magazin. Man müsse die türkische, russische oder arabische Welt nicht aufgeben. »Das ist ja nichts, was man verrät. Die Angst ist es, die man loslassen muss, nicht die eigene Kultur«. Welche Angst? »Die Angst, irgend etwas zu verlieren. Schließlich kann vieles nebeneinander existieren.« (dpa/jW)
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