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09.08.2016
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DGB fordert höhere Standards bei Praktika
Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert höhere Qualitätsstandards für Praktika und die Abschaffung von Mindestlohnausnahmen bei derartigen freiwilligen Einsätzen. Für solche, die verpflichtend sind – etwa während des Studiums – solle zudem ein Mindestentgelt eingeführt werden, das dem Bafög-Höchstsatz entspricht. Das hat am Montag der DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller verlangt. Es gebe viele Beispiele für den Missbrauch bei Praktika. So werde etwa die in ihnen vorgesehene Arbeitszeit scheinbar reduziert, um den Mindestlohn zu umgehen, so der Gewerkschafter. Nach Angaben des DGB finden 73 Prozent aller Praktika während des Studiums statt, die meisten von ihnen werden von Frauen absolviert (63 Prozent). (jW)
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