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13.07.2016
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Veranstaltungen
»Ich würde es wieder tun«. Buchvorstellung und Diskussion mit Álvaro Giraldo und Katherine Rendón Fernández. Die Referenten werden Texte von Gefangenen aus kolumbianischen Gefängnissen vorstellen. Es sind autobiographische Erzählungen, Gedichte, Kurzgeschichten, Berichte und Anklagen, die von den Ungerechtigkeiten des Gesellschaftssystems berichten, von der Behandlung politischer Menschen in Kolumbien durch die Justiz und politischer Gefangener im Gefängnisalltag. Donnerstag, 14.7., 19.30 Uhr, Allerweltshaus, Körnerstr. 77–79, Köln
»Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt«. Vorführung des Dokumentarfilms in Anwesenheit des Teams. Mit anschließender Diskussion zum Film und zur aktuellen Stadtentwicklung. Donnerstag, 14.7., 18.45 Uhr, Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin
»Der Umsetzer« (D 1976). Film über Menschen aus Kreuzberg und Wedding, deren Häuser abgerissen und die ins Märkische Viertel umgesiedelt werden sollten. Anschließend Diskussion mit Andrej Holm. Bezüge zu aktuellen, wenig sichtbaren Verdrängungsmechanismen sollen gezogen und mit Betroffenen über mögliche Aktionsräume diskutiert werden. Film- und Diskussionsabend am Donnerstag, 14.7., 20 Uhr, Groni50, Groninger Str. 50, Berlin-Wedding
»Brexit: Linke Antworten nach der Volksabstimmung zum Austritt Großbritanniens aus der EU«. Treffen des Marxistischen Forums am Freitag, 15.7., 15 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1, Kleine Alexanderstr. 28, Berlin
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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