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Poggenburg besteht auf Vizepräsidentenamt

Magdeburg. Sachsen-Anhalts AfD-Vorsitzender André Poggenburg (Foto) pocht darauf, nach der Sommerpause zum Vizepräsidenten des Landtags gewählt zu werden. Falls er im Parlament durchfallen sollte, werde es keinen Ersatzkandidaten seiner Fraktion geben. Dies sei in dort klar besprochen worden, sagte Poggenburg, der auch Fraktionschef ist, der Magdeburger Volksstimme (Dienstag). »Wir würden die Kandidatur wiederholt auf die Tagesordnung setzen. Wir haben einen langen Atem und viel Geduld.« Bei der Landtagswahl im März war die AfD auf einen Stimmenanteil von 24,3 Prozent gekommen. Sie wurde damit zur zweitstärksten Fraktion im Landesparlament. Der Tradition nach hat die zweitstärkste Fraktion das Vorschlagsrecht für das Amt des Landtagsvizepräsidenten. Die AfD hatte zunächst ihren Abgeordneten Daniel Rausch dafür nominiert. Rausch war jedoch im Juni »aus persönlichen Gründen« zurückgetreten. Ob die Parlamentarier Poggenburg wählen, gilt als offen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2016, Seite 15, Antifaschismus

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