Zum Inhalt der Seite

Mehr Kindern wurde Ritalin verschrieben

Köln. Kindern und Jugendlichen werden deutlich häufiger Psychopharmaka verschrieben als noch vor einigen Jahren. Das geht aus einer Untersuchung von Kölner Forschern hervor, die das Deutsche Ärzteblatt jetzt veröffentlichte. So wurden 2012 etwa 27 von 1.000 Heranwachsenden Medikamente wie Antidepressiva oder Ritalin verschrieben – 2004 waren es noch 20.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge die Daten von mehr als vier Millionen gesetzlich Versicherten im Alter von bis zu 17 Jahren ausgewertet. Nach Angaben der Forscher gebe es bei rund 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2016, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!