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Rundfunkbeitrag: Bundesländer uneins

Berlin. Der Vorschlag der Expertenkommission KEF, den Rundfunkbeitrag ab 2017 zu senken, wird nicht von allen Bundesländern unterstützt. Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz am heutigen Donnerstag in Berlin zeichnet sich noch keine gemeinsame Linie ab, ergab eine Umfrage der Deutschen Presseagentur. Mehrere Länder wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen sind dagegen oder haben Bedenken, den Beitrag von 17,50 Euro auf 17,20 Euro im Monat zu reduzieren. Dagegen machen sich Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern für eine Entlastung der Zahler stark. Die Mehrheit wartet noch ab. Die Regierungschefs werden aller Voraussicht nach erst bei ihrer Sitzung im Oktober eine Entscheidung treffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2016, Seite 15, Medien

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