Zum Inhalt der Seite

Proteste in Papua-Neuguinea unterdrückt

Sydney. Bei Protesten von Studenten in Papua-Neuguinea sind nach australischen Medienberichten mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere seien verletzt worden, als die Polizei das Feuer auf Demonstranten eröffnet habe, berichtete Australische Rundfunk ABC. Mehrere tausend Studenten wollten nach den Berichten von der Universität in der Hauptstadt Port Moresby zum Sitz des Regierungschefs Peter O’Neill ziehen und seinen Rücktritt fordern. Seit Jahren gibt es Korruptionsvorwürfe gegen ihn. Die Behörden dementierten, dass es Tote gegeben habe. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage