Zum Inhalt der Seite

Häns’che Weiss gestorben

Häns’che Weiss, einer der bekanntesten deutschen Gipsy-Swing-Gitarristen, starb am 2. Juni in Berlin. 1969 reüssierte er beim Schnuckenack-Reinhardt-Quartett, damals die erste Adresse in der Django-Reinhardt-Nachfolge. 1972 erfolgte eine Ausgründung: das Häns’che Weiss Quintett, dessen tradierten Sound er zusehends in Richtung Modern Jazz und Bossa Nova erweiterte. »Den traditionellen Klang des Gypsy-Swing variierte Weiss übrigens auch: Immer wieder spielte er nicht auf einer akustischen Gitarre, die das klassische Ausdrucksmittel dieser Art des Swing-Jazz ist, sondern auf einer elektrisch verstärkten Vollresonanzgitarre: Die klingt weicher, kann manchmal auch flüstern und strahlt Wärme aus« hieß es in einem Nachruf im ­Bayerischen Rundfunk. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!