-
06.06.2016
- → Feuilleton
Festival gegen Rassismus
In Berlin beginnt heute das fünftägige »Festival contre le racisme«. Die Veranstalter vom Asta der Freien Universität wollen »das Thema Rassismus und Ausgrenzung« an deutschen Hochschulen »wieder auf die Tagesordnung bringen«. Höhepunkte sind ein Auftritt der Holocaust-Überlebenden Esther Bejarano mit der Microphone Mafia bei einer Gala am Mittwoch in Jockels Biergarten sowie ein großes Konzert mit der Kölner HipHop-Künstlerin Akua Naru am Donnerstag im Club Bi Nuu. Vertieft wird das Thema in Workshops und Vorträgen auf dem Campus der Universität, die nach Einschätzung der Veranstalter eben auch »kein rassismusfreier Raum« ist. Festivals dieser Art werden bereits seit 2003 an deutschen Hochschulen organisiert. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
