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Milliardenschäden durch Umweltverbrechen

Nairobi. Umweltverbrechen haben im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von 258 Milliarden Dollar (rund 230 Milliarden Euro) verursacht. Das teilten die Umweltbehörden der Vereinten Nationen (UNEP) und Interpol am Samstag mit. Demnach sei die Schadenssumme um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Etwa die Hälfte davon sei der illegalen Abholzung von Wäldern zuzuschreiben. Auch die unrechtmäßige Entsorgung von elektronischem Abfall steuere rund vier Milliarden Dollar bei. Nach Drogenhandel, Fälschungen und Menschenhandel liegen Umweltverbrechen an vierter Stelle der kriminellen Geschäfte weltweit, heißt es im Bericht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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